Wasserbettmatratzen – Matratzen für Wasserbetten

Weiche und zu nachgiebige Matratzen sind als Schlafunterlage denkbar ungeeignet, und so galten harte Matratzen jahrelang als optimale Grundlage. Aber diese Unterstützung des Rückens bewirkt eine unnatürliche Haltung und unangenehme Druckpunkte. Auch federnde Lattenroste konnten diesen Folgen nicht entgegen wirken.


Als ideale Schlafunterlage hat sich deshalb das Wasserbett immer mehr auf dem Markt etabliert. Die Annahme, dass es sich dabei um eine weiche Wasserbett-Matratze handelt, stimmt nicht. Vielmehr darf man ein ideal unterstützendes Wasserbett-Schlafsystem erwarten, auf dem der Körper angepasst liegt.


Inzwischen wurden verschiedene Wasserbett-Matratzen-Typen entwickelt. Ältere Modelle wurden mit einer glatten Wasserbett-Vinyl-Folie gefertigt, welche lediglich mit Wasser befüllt wurde. Dieser Matratzentyp wurde als unstabilisiert - Frei-Fluter - bezeichnet. Inzwischen wurden die Matratzen weiterentwickelt und verschiedene Methoden zur Dämpfung der Wasserbewegungen in Betracht. So lassen sich die Matratzen durch PVC-Zylinder, Kammern oder auch Vliesmatten im Innern von leicht über schwer bis total stabilisieren. Die Auswahl wird nach dem individuellen Bedarf getroffen, jedoch muss dabei berücksichtigt werden, dass das Schwebeschlafgefühl unbeeinträchtigt bleibt. Die besten Erfahrungen wurden dabei mit vliesberuhigten Matratzen gemacht, welche auch mit Beckenunterstützung angeboten werden.


Heutzutage wird der Liegekomfort auf einem Wasserbett dadurch erheblich gesteigert, dass die Matratzen mit einer besonders dehnfähigen Oberfläche produziert werden, so dass sie sich noch besser anpassen. Auch hier werden verschiedene Modelle angeboten, bei denen man sich je nach eigenem Wohlgefühl entscheiden muss. Darüber hinaus stehen einteilige (Uno-Wasserbett) und zweiteilige (Dual-Wasserbett) Wasserbetten zur Auswahl.


Der Fachhandel bietet darüber hinaus auch verschiedene Matratzenbezüge an, welche sich per Reißverschluss abtrennen und waschen lassen. Hier kann man zwischen Normalausführungen, solchen gegen Pilz- und Milbeneinnistung sowie Modellen wählen, die das Feuchtigkeitsklima optimal halten.


Während man seine Schlafposition normalerweise etwa 40 - 60 Mal nachts ändert, geschieht dies bei Wasserbetten nur ca. 20 Mal. Es ist noch nicht erwiesen, ob dies schlafförderlich ist.

Nachteilig ist zudem die eingeschränkte Feuchtigkeitsregulierung. Da das Wasser stets beheizt werden muss, fallen natürlich auch Energiekosten an. Beachten muss man beim Kauf außerdem, dass der Schlafzimmerboden einem Gewicht von etwa +/- 600 kg alleine für das Wasserbett standhalten muss.


Vorsichtshalber sollte man sich bei seiner Hausratversicherung erkundigen, ob etwaige Wasserschäden bei Undichtigkeiten versichert sind.



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Eingestellt: 7.05. 2008
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