Latexmatratze: Die elastische Matratze

Schlafprobleme wegen unpassender Matratze

Wer sich morgens schlapp fühlt oder Schmerzen verspürt startet bereits mit einem schlechten Gefühl in den Tag. Gesunder Schlaf wirkt sich nicht nur auf die Psyche und das eigene Wohlbefinden aus, sondern auch auf den Körper. Rückenschmerzen und Schlafstörungen können auch von einer unpassenden Matratze herrühren.

Wann sollte man eine Latexmatratze vorziehen?

Mittlerweile wird eine Vielzahl verschiedener Matratzen angeboten. Neben der bekannten Federkernmatratze, Modellen aus Schaumstoff und anderen hat sich die Latexmatratze immer mehr bewährt.

Die elastische Matratze passt sich perfekt an die Körperkonturen und stützt den Körper genau dort wo er gestützt werden muss. Bei einer Änderung der Liegeposition gibt das Material nach und entlastet bestimmte Körperpartien.

Besonders bei Rückenschmerzen kann die Latexmatratze so für einen entspannten und damit gesunden Schlaf sorgen. Auch für Allergiker ist die Matratze durchaus geeignet. Das Material weist gegenüber einer Kaltschaumvariante eine geringe Anfälligkeit für Milben auf.

Aus was genau besteht eine Latexmatratze?

Die Latexmatratze besteht aus natürlichem, gemischten oder synthetischen Gummi. Die meisten Matratzen weisen ein Mischverhältnis von 40 Prozent Naturkautschuk für die hohe Elastizität und 60 Prozent Latex aus Erdöl auf.

Die charakteristischen Löcher der Matratze entstehen beim Herstellungsverfahren, dem Vulkanisieren. Hierbei wird die Rohmasse in eine Stahlform gegossen und erhitzt. Die Heizstifte hinterlassen beim Herauslösen das Charaktermerkmal der Löcher.

Folge des Vulkanisierens kann ein unangenehmer Geruch sein. Dieser verfliegt allerdings nach kurzer Zeit der Benutzung.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Wer eine Matratze kaufen möchte sollte einiges beachten. Bei der Latexmatratze sollte die Punktelastizität ein wichtiger Faktor sein. Diese richtet sich nach dem Anteil des Naturlatex. Punktelastizität bedeutet, dass die Matratze nur an den Bereichen nachgibt, an welchen sie auch belastet wird. Herauszufinden ist diese neben dem Naturlatexanteil auch an einem einfachen Probeliegen. Schließlich muss man auf der Matratze einige Nächte verbringen.

Die Latexmatratze kann über verschiedene orthopädisch ausgearbeitete Zonen verfügen. Die beste Unterstützung für den Körper bieten hierbei sieben Zonen.

Abschließend sollte beim Matratzenkauf noch auf den Bezug geachtet werden. Sitzt dieser zu straff, gehen die vielen Vorteile der Latexmatratze verloren. Im Idealfall ist der Bezug mehrfach versteppt.

Ist die Matratze gekauft, sollte diese auch gut gepflegt werden sodass die Hygiene gewährleistet ist. Die Latexmatratze sollte in regelmäßigen Abständen aufrecht gestellt werden, um die Feuchtigkeit optimal entweichen zu lassen. So erhält man über einen längeren Zeitraum einen erholsamen Schlaf.


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Eingestellt: 3.06. 2010
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