Kinderanhänger - Fahrradanhänger

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 2 Anhängerarten für das Fahrrad, und zwar dem Lastenanhänger und dem Kinderanhänger.

Für das Fahren der Räder mit Kinderanhänger gilt das Gleiche wie für Kindersitze, nämlich dass die transportierende Person mindestens 16 Jahre alt sein muss und nur Kinder unter 7 Jahren befördert werden dürfen. Weder Anhänger noch Anhängerkupplung unterliegen einer Bauartgenehmigungspflicht, jedoch muss eine verkehrssichere Anbindung zwischen Fahrrad und Anhänger bestehen. Bei Fahrrädern mit gefedertem Hinterbau muss geklärt werden, ob es für den Betrieb mit Fahrradanhänger zugelassen ist.

Aus eigenem Interesse sollte man darauf achten, dass ein unbeabsichtigtes Lösen der Kupplung durch eine Abreißsicherung verhindert wird. Stürzt das Zugrad, darf der Anhänger nicht mitkippen, was durch eine ausreichende Winkelbeweglichkeit erreicht wird.

Entsprechend der Vorschrift für Kindertransport auf Fahrrädern muss ein Anhänger mit geeigneten Sitzen ausgerüstet sein. Auch ist darauf zu achten, dass die Kleinen nicht in die Räder greifen können, was durch Radverkleidungen verhindert wird. Durch 20 Zoll-Räder und eine große Spurweite sowie einen niedrigen Schwerpunkt wird eine relativ große Kippsicherheit erreicht. Der Einbau einer Federung am Kinderanhänger ist nützlich und sinnvoll.

Die Kinder im Anhänger sollten Helm tragen! Aber auch andere Kriterien müssen oder können berücksichtigt werden:

  • bei der Beleuchtung 2 vorne und 2 hinten, seitliche Speichenrückstrahler sowie eine rote Schlussleuchte hinten links
  • stabiler Rahmen des Zugrades
  • starke Bremsen (2 voneinander unabhängig und auch bei Nässe zuverlässige Bremsen)
  • Rückspiegel für den Fahrer
  • Anhänger ausgerüstet mit Sicherheitsgurt und Überrollbügel

Sicherheit der Kinderanhänger

Generell lässt sich sagen, dass der Transport der Kinder im Kinderanhänger nicht nur Eltern und Kindern Spaß macht, sondern auch sicherer ist als ein auf dem Rad montierter Kindersitz. Es bleiben nicht nur die Fahreigenschaften des Rades erhalten - auch die Verletzungsgefahr der Kinder im Anhänger ist geringer, da bei Kollision mit einem PKW das Kind nicht herausgeschleudert wird. Interessanterweise haben Tests ergeben, dass Hänger vom PKW zur Seite geschoben, nicht aber überrollt werden. Auch ernste Kopfverletzungen wie sie bei Stürzen vorkommen, sind wesentlich seltener. Nicht unwichtig ist sicherlich auch, dass die Kinder mehr Bewegungsfreiheit haben oder ggf. eine bequemere Schlafposition. Darüber hinaus sind sie bei Wind und Wetter geschützt.

Der Handelt bietet eine breite Modellpalette mit reichlich Zubehör an. Sinnvoll ist es, auf ein Modell zurückzugreifen, welches sich leicht zusammenfalten und umrüsten lässt. So kann es auch als Jogger- oder Kinderwagen genutzt werden, ggf. sogar als Ski-Anhänger. Ein Zweisitzer, bei dem sich ein Babysitz einbauen lässt, ist für Eltern überlegenswert. Zu empfehlen sind außerdem Taschen an den Innenseiten, ein feinmaschiges Insektenschutznetz sowie Stauraum hinter der Sitzbank.

Die Anschaffungskosten für einen guten Kinderanhängers sind zwar nicht gerade niedrig, doch lohnt sich der finanzielle Aufwand, wenn man den Sicherheitsaspekt berücksichtigt. Gute un


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Eingestellt: 17.05. 2008
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