Gasheizung
Erdgasheizungen sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Ausschlaggebend für die Entscheidung für eine Gasheizung waren und sind dabei vor allem eine hohe Energieeffizienz sowie die Umweltverträglichkeit. Kaum ein anderer Energieträger ist so umweltfreundlich wie Erdgas, da es nahezu ohne Rückstände verbrennt. Lediglich Wasserstoff ist ein emissionsärmerer Brennstoff.
Aber auch die Bequemlichkeit, die eine Gasheizung dem Eigentümer bietet, ist nicht von der Hand zu weisen. Man erhält auf Knopfdruck Energie und Wärme, muss keine Vorräte einlagern oder vorfinanzieren.
Der Handel bietet viele unterschiedliche Gasheizungsmodelle an. So gibt es Thermen, welche Platz sparend an der Wand hängen und sich damit speziell für Räume wie Bad, Küche oder Diele eignen. Wählt man als Heizungsstandort den Dachboden, so kann man stehende Geräte mit Wasserspeicher dort auch auf kleinem Raum unterbringen, zweckmäßig ist dabei eine kurze Verbindung zu ergänzenden Solarkollektoren. Die Abgasführung ist dabei ebenfalls erheblich kürzer.
Bestandteile einer Gasversorgung sind neben dem Gas-Hausanschluss mit Hauptabsperreinrichtung (evtl. mit Gas-Druckregelgerät), Gas-Zähler und Gas-Innenleitungen. Der Anschluss des Hauses an die Gasversorgung übernimmt das Energiedienstleistungsunternehmen.
Neben dem Heizkessel als einem Bestandteil der Wärmeerzeugungsanlage benötigt man eine Regelungstechnik mit Steuerung für eine effektive Nutzung.
Dabei wurde besonders die Brennwerttechnik weiterentwickelt. Ihr Wirkungsgrad liegt um nahezu 11 % höher als bei einer herkömmlichen Heizung. Voraussetzung für den Betrieb einer Brennwertheizung ist jedoch ein Schornstein, welcher Kondenswasser und auch kalte Abgase vertragen kann. Die Abgastemperatur einer Erdgas-Brennwertanlage liegt bei 40°C oder darunter, denn diese Anlagen entziehen den sonst etwa 160°C warmen Abgasen einen Großteil der Wärme und führen diese dem Heizkreislauf wieder zu.
Aus diesen Erklärungen ersieht man, warum Gas-Heizungsanlagen nicht nur für Energieersparnis stehen, sondern auch so umweltschonend arbeiten.
Erwähnt werden sollte auch, dass Erdgaskessel generell schadstoffärmer als andere Systeme arbeiten, da die Abgase fast kein Schwefeldioxid, Staub, Schwermetalle oder Kohlenwasserstoff enthalten. Bei anderen fossilen Brennstoffen liegt außerdem der CO²-Ausstoß höher.
Der Staat fördert deshalb auch die Umstellung von Heizungsanlagen, welche mit festen oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden, auf umweltschonende Erdgasheizungen.
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