Tulpen - Farbenpracht im Frühling
Tulpen, zählen zu den farbenprächtigsten Blumen, die uns als Frühlingsblüher Freude bereiten. Im April und Mai können wir uns an den vielfältigen Formen und Farben der Tulpen erfreuen. Die Leuchtkraft dieser Blumen ist einzigartig. Tulpenklassen wie Papageien-, Rembrandt-, Chamaeleon- und Breedertulpen bereichern jeden Garten und jeden Blumentopf mit einer schier unerschöpflichen Farben und Formenvielfalt

Farbenpracht - Tulpen
Um im eigenen Garten lange Zeit Freude an den Tulpen zu haben, sollte man Verblühtes abschneiden. Ausgenommen davon sind die sogenannten Wildtulpen, bei denen einige Blüten Samen bilden dürfen. Die Blätter sollen stehen bleiben solange sie grün sind, denn hier entstehen die Reserven für den Nachwuchs. Als Regel gilt: Erst wenn sich die Blätter gelb färben und eintrocknen, schneidet man sie ab.
Tulpen treiben nicht wie Hyazinthen oder Narzissen immer wieder aus der gleichen Zwiebel aus. Die Hauptzwiebel geht zu Grunde. Ersatz- und Brutzwiebeln bilden die neue Generation. Stört das vergilbende Laub, können die Zwiebeln aus dem Beet entnommen und an einer abgelegenen Stelle des Gartens wieder eingepflanzt werden. Ist der Boden durchlässig, bleiben die Zwiebeln nach dem Einziehen im Boden.
Tulpenzwiebeln benötigen Sommertrockenheit. Staunässe und lange Regenperioden könnten zu Ausfällen und Verfaulen der Zwiebeln führen. Erst nach drei bis vier Jahren sollten Tulpenzwiebeln ausgegraben und ein neuer Platz für die Brutzwiebeln gesucht werden. Wildtulpen sind in Steingärten und auf mageren Standorten eine schöner Blickfang, hier können sie sich selbst überlassen werden.