Strauchrosen
Strauchrosen verdanken ihren Namen ihrer Wuchsform.
Sowohl Rosenexperten als auch -anfänger haben häufig eine Vorliebe für diese Rosensorte, denn sie überzeugt nicht nur durch Vielfalt in Duft und Farbe, auch der hier nur in geringem Umfang erforderliche Pflegeaufwand ist von Vorteil. Zumeist sind diese Rosen geringfügig größer als Beetrosen, oft auch stark- oder breitwüchsiger. Das Zusammenfassen in eine Gruppe ist deshalb nicht ganz einfach.
Jedoch sind sie erheblich kleiner als Kletterrosen. Es handelt sich bei den Strauchrosen vorwiegend um Züchtungen des 20. Jahrhunderts, die sich hervorragen für naturnahe Gärten oder Bauerngärten eignen. Allerdings sollte man ihnen, da sie meist ebenso breit wie hoch werden, ausreichend Platz zuordnen. Die Wuchshöhe liegt bei etwa 1,20 bis 2,50 Meter. Ihre Blütenformen reichen von schalenförmig ungefüllt bis hin zu großblumig. Dabei kann man Strauchrosen sowohl einzeln pflanzen als auch in Gruppen, ja sogar eine Heckenpflanzung ist möglich.
Eine Untergruppierung der Strauchrosen ist einmalblühend. Der jährliche Rückschnitt der Triebe ist nicht erforderlich, da s ich die Blüten erst am mehrjährigen Holz bilden. Deshalb ist lediglich das Herausschneiden des toten Holzes sowie zurückgefrorener Spitzen angebracht. Ein bis zwei alte Äste sollten allerdings jährlich entfernt werden, um eine ständige Verjüngung zu erreichen, ohne den Habitus der Strauchrose zu gefährden.
Außerdem gibt es dauerblühende Strauchrosen, bei denen - ähnlich wie bei Beetrosen - stets ein Frühjahrsschnitt durchgeführt werden sollte. Dazu schneidet man zuerst altes und abgestorbenes Holz heraus und entfernt überalterte Triebe. Die kräftigeren Haupttriebe kürzt man um etwa ein Drittel, während die schwächeren Triebe auf einige kräftige Augen zurückgestutzt werden. Die schwachen Seitentriebe werden entweder eingekürzt oder sogar ganz entfernt. Dabei sollte man die natürliche Wuchsform berücksichtigen. Schneidet man Strauchrosen kräftig zurück, erreicht man damit eine anhaltende und reiche Blüte - ohne Rückschnitt würden sie im Laufe der Zeit kahl werden.
Bei den öfterblühenden Strauchrosen lichtet man nach dem ersten Flor im Sommer nochmals schwach aus. Nach etwa 6 - 8 Wochen erfolgt die Nachblüte. Späteres Schneiden sollte man unterlassen, um den schönen Hagebuttenschmuck zu erhalten.
Auf dem Markt sind Strauchrosen erhältlich, die sich u. a. auch für Töpfe eignen und nur etwa einen Meter hoch werden. Sie eignen sich somit als Solitärpflanze für Balkon und Terrasse.
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