Beetrosen
Beetrosen gehören zu den vielseitigsten Rosensorten. Bei der Bepflanzung von Beeten oder Rabatten werden sie gerne verwendet, aber auch in kleinen Gruppen oder einzeln gepflanzt ziehen sie den Blick des Betrachters auf sich. In Kombination mit Stauden, Gräsern oder kleinen Blütensträuchern werden Beetrosen mittels reicher Verzweigung und vielblütiger Triebe zu einem herrlichen, farbenfrohen Blütenmeer. Besonders gut lassen sie sich mit blauen Stauden wie Rittersporn, Lavendel, Staudensalbei oder Katzenminze kombinieren, aber auch verschiedene Gräser wirken sehr gut.
Beetrosen sind dem Fachmann auch unter dem Begriff Polyantha- oder Floribundarosen bekannt. Aus diesen Bezeichnungen kann man schon entnehmen, welche die wichtigste Eigenschaft dieser Rosen ist: ihre vielfache Blütenpracht. Ihre Blüten sitzen in Büscheln an mehrfach verzweigten Trieben. Sie eignen sich deshalb zwar nicht für die Blumenvase, bereichern aber das Beet in beeindruckender Weise. Verschiedene Sorten blühen bis weit in den Herbst hinein, zwar mit kleinern Blüten als bei der Edelrose, aber dafür umso üppiger.
Je nach Sorte wählt man zwischen gefüllten oder einfachen Blüten. Ungefüllte Blüten wirken verspielt und vermitteln einen wildrosenhaften Eindruck. Die gefüllten Blüten einiger Beetrosen dagegen wirken wie Varianten von Edelrosen-Blüten.
Beetrosen eignen sich aber nicht nur für die Gartenbepflanzung, sondern auch für größere Pflanzgefäße auf Terrasse und Balkon. In die Gruppe der Beetrosen gehören auch die Zwergrosen für Kübel und Töpfe; sie entstanden durch die Kreuzung verschiedener Arten. Ihre Büsche bleiben klein, die Blätter und Blüten erscheinen winzig.
Beetrosen sollten beizeiten, dass heißt vor Wintereinbruch und dem ersten Frost, einen Frostschutz erhalten. Hierzu eignet sich das das Anhäufeln mit Kompost oder verrottetem Mist, anschließend abdecken mit Deckreisig.
Beetrosen benötigen Jahr für Jahr einen Schnitt, ansonsten verkahlen sie und ihr Blütenreichtum lässt zu wünschen übrig. Für diesen Schnitt entfernt man zunächst alle abgestorbenen sowie schwachen Triebe, bei denen mit keinem wirklichen Wuchs zu rechnen ist. Anschließend schneidet man diejenigen Triebe heraus, die zum einen in Innere des Strauches wachsen oder zu dicht stehen und sich gegenseitig kreuzen. Der nun folgende Schnitt berücksichtigt die Wuchskraft der Sorte, wobei stärker wachsende Sorten (zu erkennen an kräftigen und stark ausgebildeten Trieben)auf 6 bis 8 Augen zurück geschnitten werden. Handelt es sich um schwächer wachsende Sorten, werden sie auf 3 - 5 Augen zurückgenommen.